Einleitung

So schaut's aus: wir baun n Haus!

… klingt einfach... isses aber nich!

Klar war uns bewusst, dass Hausbau nicht so einfach ist wie Schuhekaufen. Eins haben Schuhe und Häuser aber gemeinsam: Es gibt eine fast schon unüberschaubare Anzahl von Anbietern und Herstellern.


Am Anfang steht aber nicht nur die Frage, mit WEM baue ich... nee... man muss sich auch entscheiden WAS baue ich!!


Mit diesem Blog möchten wir keine Antworten auf diese und andere Fragen geben. Dies ist auch gar nicht möglich, da jeder diese für sich selbst beantworten muss. Zuerst möchten wir unsere Entscheidungen schildern, unseren Weg zeigen und vielleicht am Ende ein paar altkluge Tipps ablassen :-). Vielmehr möchten wir aber all denjenigen, die es interessiert, die Möglichkeit bieten, an unserem Weg zum “Schlösselein“ teilzuhaben.


… und natürlich machen wir das Ganze auch für uns...


vielleicht verbunden mit der Hoffnung, in ein paar Jahren diesen Blog lesen zu können und schmunzelnd einstimmig festzustellen, dass wir im Nachhinein alles richtig gemacht haben!! :-)


Wir wünschen viel Spaß dabei !!!

Joachim und Tanja


12. März 2010

Das Betriebsleitergespräch

Und so standen wir dann am 02.03. etwas nervös im frankfurter Viebrock Büro zu unserem Übergabegespräch mit Herrn Deden. Obwohl wir vor lauter Aufregung viel zu früh dort aufschlugen, wurden wir zur Entspannung erst einmal ordentlich mit Kaffee und Plätzchen versorgt (wie immer sehr lecker, danke Frau Totzek... die hat uns wohl die Aufregung angesehen!).

Nach dem kleinen „Snack“ und einem netten Plausch mit Frau Totzek und Herrn Rühmann gingen wir schon merklich entspannter ins Gespräch. Herr Rühmann hatte uns schon versucht etwas zu beruhigen und meinte, dass ein verzögerter Baubeginn kein Problem darstellen würde. Daher fiel uns die Beichte doch etwas leichter.

Herr Deden war natürlich schon darüber informiert und blieb (für uns) unerwartet gelassen. Anscheinend waren wir nicht die ersten (und bestimmt auch nicht die letzten!), die mit Verzögerungen zu kämpfen haben. Er meinte ganz locker, dass die Situation ja nun eh nicht mehr zu ändern wäre, er würde einfach ganz regulär zum geplanten Termin weiterplanen und dann weitersehen…und das war’s.

Keine Strafzahlung, kein unnötiger Druck, keine strengen Worte. Wir waren sehr überrascht.

Ein weiteres Mal hatte sich gezeigt, dass Viebrock als Bauträger die 100prozentig richtige Entscheidung war.

Herr Deden teilte uns zudem mit, dass selbst bei einer dreiwöchigen Verzögerung der geplante Übergabtermin noch eingehalten werden könne, da Viebrock mit ausreichend Puffer die Bauabläufe planen würde. Super, das waren ja unglaubliche Neuigkeiten, unsere Stimmung besserte sich von Minute zu Minute :).

Nun konnte auch endlich das eigentliche Gespräch losgehen!!!!

Uns wurde ein Zeitplan eines anderen Bauvorhabens vorgelegt, welchen wir dann Schritt für Schritt durchgegangen sind. Wann kommen die Maurer, wann werden die Dachbalken aufgesetzt, wann werden die Bodenfliesen gelegt und so weiter. Wir wurden darauf hingewiesen wir wichtig es ist gut zu lüften, auch noch wenn wir schon eingezogen sind. Auch das wir aufpassen müssen, dass der Estrich ausreichend getrocknet ist bevor wir Laminat verlegen. Ok, wurde alles notiert. Soweit so entspannt!

Weniger entspannend ist dann leider die Tatsache, dass er uns empfohlen hat die Decken im Erdgeschoss nicht nur zu streichen sondern auch zu tapezieren. ;-) Tja... da kommt einiges an Arbeit auf uns zu!!

Ein anderes Thema waren die Versorgeranschlüsse. Uns war bewusst, dass wir den Schacht hierfür in Eigenleistung (das wird eventuell der Tiefbauer des Abrissunternehmens machen) erbringen müssen. Ein Rat von Herrn Deden war, den Tiefbauer zu fragen, ob er nicht auch gleich die Abwasserleitungen verlegen kann, ansonsten würde Viebrock uns dafür ein Angebot machen (dieses kam übrigens gestern!).

In diesem Zug haben wir auch gleich mal unser „Problem“ Außenmodul angesprochen, welches örtlich gesehen doch eher unpraktisch (auf unserer später geplanten Terrasse) liegt. Um das Problem aus der Welt zu schaffen wurde von uns noch einmal schnell der HWR komplett umsortiert!  Da das Außenmodul  nun mehr Richtung Außenwand gewandert ist, musste die Heizung gleich mit umziehen. Dies hatte aber den positiven Nebeneffekt, dass die Aufteilung unseres HWR nun viel praktischer geworden ist: Da im linken Teil des Raumes nun die ganze Elektrik (also Heizung, Strom, Telefon, Waschmaschine, Trockner) sitzt, wurde im rechten Teil richtig viel Platz für Regale und Schränke geschaffen! Da wir ohne Keller bauen, kann man den zusätzlichen Platz ja immer gebrauchen!

Nachdem alle Fragen bezüglich Bauablauf, etc. geklärt waren, sind wir noch mal unser Bemusterungsprotokoll durchgegangen. Hier wollten wir allerdings keine Änderungen vornehmen, da wir mit unserer Auswahl nach wie vor immer noch total zufrieden sind.

Am Ende wurden uns noch ein paar „Infozettel“ über Streichen/Tapezieren, Bodenbelege verlegen, Kücheneinbau und das richtige errichten einer Drainage (mit Bildern!) mitgegeben.

Nun sind wir also gerüstet und mit Infos voll gestopft. Jetzt heißt es wieder einmal auf Post warten, denn wir bekommen noch ein Angebot über die zusätzlichen Sparren für den Dachboden, eine Zähleruhr vor dem Außenwasserhahn und eine Satellitenanlage (hoffentlich brauchen wir hierfür nicht noch einen extra Dachausstieg).

Zu tun haben wir aber trotzdem schon einiges, z.B. aussuchen welches Laminat wir verwenden möchten. Sollten wir nämlich Laminat kaufen welches dicker oder dünner als 10mm ist (10mm wurde als Abstand zwischen Estrich und Oberkante Fliesen festgelegt) können wir das noch angeben und dann wird der Estrich so angepasst, dass wir keine „Stufen“ zwischen den Räumen haben. Und welche Tapete benutzen wir? Passt die Küche mit ihren Maßen ins Haus?

Nach 3 Stunden gebanntem Zuhören waren wir dann am Gesprächsende. Kaum zu glauben wie kaputt einen das machen kann, als ob man 3 Stunden Sport getrieben hätte ;-).

Als nächstes wird sich wohl unser neuer Bauleiter mit uns in Verbindung setzten. Leider ist Herr Bode für uns als Bauleiter krankheitsbedingt ausgefallen (wobei wir nicht wissen ob er selbst krank ist oder ob er für einen kranken Kollegen einspringt), was wir sehr schade finden. Wir hatten schon mal kurz Kontakt mit ihm und fanden ihn wirklich sehr nett… aber wir sind optimistisch, dass der neue Bauleiter Herr Steen uns ebenfalls gut durch unser Bauvorhaben bringen wird.

Kommentare:

  1. Dieses Gespräch haben wir auch nächste Woche! Wir sind gespannt, mit welchen Infos man uns "erschlagen" wird. Wir drucken einfach Euren Blog-Eintrag aus und falls etwas fehlt, wedeln wir damit vor der Nase des für uns zuständigen Betriebsleiters herum. ;)

    Und wieso sollte man bitte die EG-Decken tapezieren? Dazu haben wir ja gar keine Lust! *maul* ;)

    Das mit dem Laminat ist auch gut zu wissen, da wir bisher nur welches für das EG ausgesucht haben und uns jetzt noch schnell Gedanken über den Rest machen müssen. Gut, dass Ihr ein paar Schritte voraus seid, dann brauchen wir einfach alles nur nachzumachen. ;) Tapete muss man auch schon ausgesucht haben?! (Haben wir schon so halb. Immerhin!)

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  2. Hallo Tanja & Joachim,

    so das ist dann der Gegenbesuch auf eurer Seite. Wir drücken euch die Daumen, dass es in 2 Wochen bei euch losgeht. Bei uns wird es noch ein wenig dauern. Wir kümmern uns gerade um das Thema Küche.

    Gruß

    Marion & Michael

    PS: Wir haben eure Seite mit in unserer Linkliste aufgenommen. Wir hoffen das ist okay für euch.

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